Der Kindergarten hat einen eigenständige Bildungsauftrag im Elementarbereich. Die Kinder sind aktiv, kompetente Akteure ihrer Entwicklung bzw. ihres Lernens. Die Kinder lernen durch das eigene Tun, eignes Handeln und Ausprobieren, aus Scheitern und Versuch.
Die Kinder lernen im Spiel, das heißt sie spielen nicht nur, sie Lernen.
Als Grundlage dient das Niedersächsische Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG) sowie dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung. Der Orientierungsplan ist als ergänzende Handlungsempfehlung als Grundlage für die Bildungsarbeit in den niedersächsischen Einrichtungen zu sehen.
Die Bildungsziele sind in 9 Lernbereiche und Erfahrungsfelder eingeteilt, wie z.B. Emotionale Entwicklung und soziales Lernen; Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten und Freude am Lernen; Sprache und Sprechen usw.
Die Inhalte der einzelnen Lernbereiche können nicht nach Art von Schulfächern wie in der Schule abgearbeitet werden. Die Lernbereiche sind miteinander verknüpft. Wenn das Kind auf dem Bauteppich baut, entwickelt es Ideen und Phantasien. Diese werden versucht in die Realität umzusetzen. Es entstehen Pläne, die Kinder sprechen sich miteinander ab, sie greifen Ideen der anderen auf. Sie kommunizieren miteinander, sie nehmen Rücksicht auf einander. Sie lernen außerdem etwas über Mengen, Formen , Statik usw.
Durch verschiedene und gezielte Angebote und Projekte die an den Interseen der Kinder anknüpfen, lernen die Kinder z.B. etwas über verschiedene Maltechniken, die Natur, Tiere und vielem mehr. Sie lernen auch, sich Informationen und Wissen über verschiedene Medien wie Sachbücher, Computer aber auch durch Experten anzueignen. Der Opa kann etwas über den Traktor berichten, der Waldpädagoge erklärt den Kindern etwas über die Bäume, Tiere des Waldes usw. Die Kinder lernen das dass Lernen Spaß macht.
