Jeden Dienstag ist Waldtag, unabhängig vom Wetter, außer bei Gewitter und Sturm. Das heißt, wir gehen von 9.00 – ca. 11.00 Uhr mit ca. 20 Kindern und 3 Mitarbeiter/innen in den Wald. Sie gehen wetterfest gekleidet und dem Bollerwagen, der beladen ist mit Sitzkissen, 1. Hilfe-Tasche, den Frühstückstaschen der Kinder, Getränken, Ersatzkleidern, dem Waldbuch und einem Forschermaterialien, wie Lupe, Lupenglas usw. los. Wir verbringen den Vormittag im Wald mit beobachten, klettern, balancieren, matschen, laufen, über und in Gräben springen, Höhlen bauen, sehr viel reden und erzählen, fragen und erklären, forschen und informieren.
Die begleitenden Erzieherinnen nehmen im Wald eine ganz andere Rolle ein, sie sind mehr ein Teil dieser Waldgruppe, zeigen oft dieselbe Begeisterung und Freude, dieselbe Neugier und das gleiche Erstaunen über das Leben im Wald wie die Kinder.
Die Tage im Wald bieten den Kindern die Möglichkeit eines anderen Lernens, sie nehmen andere Dinge wahr, der Raum zum Lernen ist vielfältiger und grösser.
Um den Lebensraum „ Wald„ zu begreifen, braucht es viele Begegnungen und Exkursionen. Der Wald spricht die Kinder in vielen Bereichen an, es geht um Wahrnehmung, Bewegung, Denken und Begreifen, Sprache, Gefühle, Verantwortung, Natur- und Umweltschutz, aber auch darum, Spaß und Freude zu empfinden.
